Verweise (extern)

 

 

 

  Kontakt 

 

 

 

 


Ausbildung

The Hilliard Ensemble

An Meisterkursen dieses weltbekannten Ensembles hat das Peñalosa-Ensemble mehrfach teilgenommen und wertvolle, wesentliche künstlerische Impulse erhalten.

Das "Hilliard Ensemble" hat sich dafür entschieden, seinen Originalklang zu bewahren, also Neubesetzungen vermieden. So bleibt es in diesem einzigartigen Klang auch Jahre nach dem Ende seiner Konzert-Aktivität in Erinnerung.

 

Cambridge Early Music Summer Schools

Im Trinity Hall College begann im Sommer 1996 die Geschichte des Peñalosa-Ensembles: Im Rahmen des Meisterkurses für Vokal-Ensembles, durchgeführt vom Hilliard Ensemble, traten wir zum ersten Mal öffentlich auf. Das schon damals positive Echo war Anstoß für eine zunehmend erfolgreiche Geschichte, die bald ihr 25. Jubiläum feiern darf.

CEMSS Cambridge
(www.cemss.org)

Schola Cantorum Basiliensis

Das Zentrum für Alte Musik innerhalb der Musik-Akademie der Stadt Basel.

Musik-Akademie der Stadt Basel
(www.musakabas.ch)

Schola Cantorum Basiliensis
(www.scb-basel.ch)

Staatliche Hochschule für Musik Trossingen

Die Hochschule Trossingen bietet seit 1992 ein veritables Institut für Alte Musik an..

Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
(www.mh-trossingen.de)

 


Preise bei Wettbewerben

38 Tolosako Abesbatzka Lehiaketa, (Baskenland)

Bei der 38. Austragung des jährlich stattfindenden internationalen Wettbewerbs für Chöre und Ensembles in Tolosa, Spanien, gewann das Peñalosa-Ensemble im Jahr 2006 den zweiten Platz.

Zeitungsbericht 1
(www.hiru.com/musika/erreportaiak/137754)

Zeitungsbericht 2
(www.hiru.com/musika/albisteak/2006/10/30/137740)

C. A. Seghizzi, Friaul, Italien

Bei der 40. Austragung dieses internationalen Wettbewerbs für Chöre und Ensembles gewann das Peñalosa-Ensemble 2001 den ersten Platz.

C. A. Seghizzi
(www.seghizzi.it)

 


Festivals

Bodenseefestival

Im Rahmen des Bodenseefestivals 2011 konzertierte das Peñalosa-Ensemble in der Stiftsbibliothek St. Gallen.

Bodenseefestival
(www.bodenseefestival.de)

Fränkischer Sommer – Musica Franconia

Das fränkische Sommerfestival, an dem alljährlich namhafte Künstlerinnen und Künstler und Ensembles auftreten.

Fränkischer Sommer
(www.fraenkischer-sommer.de)

 


Medien

Geislinger Zeitung

Wenn das Peñalosa-Ensemble in der Fünf-Täler-Stadt am Albaufstieg auftritt, ist die GZ dabei!

Geislinger Zeitung
(www.geislinger-zeitung.de)

Magazin.Klassik.com

Das Internet-Magazin veröffentlicht (unter anderem) lesenswerte und kritische Rezensionen. 2007 wurde unsere CD „Missa el Ojo“ rezensiert, 2012 folgte die Besprechung unserer CD „Doleo“.

Zur 2012-er-Rezension bei Magazin.Klassik.com
(www.klassik.com)

Musicweb International

Das Internet-Magazin veröffentlicht (unter anderem) lesenswerte und kritische Rezensionen. 2011 erschien dort eine lesenswerte Besprechung unserer CD „Doleo“.

Zur Rezension bei Musicweb International
(www.musicweb-international.com)

Reutlinger General-Anzeiger

Wenn das Peñalosa-Ensemble im Raum Reutlingen aktiv wird, dann berichtet der GEA, der in unseren Festivals als Medienpartner wirkte, regelmäßig über unsere Konzerte.

Reutlinger General-Anzeiger
(www.gea.de)

Reutlinger Nachrichten

Die „Reutlinger Nachrichten“ berichten regelmäßig über Konzerte und Aktivitäten des Peñalosa-Ensembles.

Reutlinger Nachrichten
(www.reutlinger-nachrichten.de)

Schwäbisches Tagblatt

Das „Schwäbische Tagblatt“ informiert seine Leserschaft über Konzerte und Aktivitäten des Peñalosa-Ensembles in seinem Verbreitungsraum.

Schwäbisches Tagblatt
(www.tagblatt.de)

Südwestpresse

Die Südwestpresse und die vielen ihr angeschlossenen Verlage informieren häufig über die Aktivitäten des Peñalosa-Ensembles im jeweiligen Verbreitungsgebiet.

Südwestpresse
(www.swp.de)

 


Kooperations-Partner

Goldberg-Stiftung

Die Stiftung ermöglicht Konzerte, die zu anderem Hören anregen: 'slow listening' ist das erklärte Ziel.

Goldberg-Stiftung
(www.goldbergstiftung.org)

SWR2 (Südwestradio)

In Zusammenarbeit mit dieser Rundfunkanstalt, die auch mehrere Mitschnitte von Konzerten ausstrahlte, entstanden bislang zwei CDs des Peñalosa-Ensembles.

SWR2
(www.swr2.de)

 


Noten- und CD-Verlage

Carus-Verlag, Stuttgart

Neben der wertvollen Bestandspflege seines großen Notenarchivs gibt der Carus-Verlag Werke aus verschiedenen Epochen neu heraus, produziert Gesamtausgaben und CD-Produktion wie unsere CD „In dulci jubilo“.

Carus-Verlag
(www.carus-verlag.com)

Cornetto-Verlag, Stuttgart

Dieser Verlag hat sich auf Neudrucke historischer Noten spezialisiert und produziert CD-Aufnahmen, vornehmlich im Bereich Alter Musik. Beim Cornetto-Verlag wurden unsere CDs „Pierre de la Rue“ und „Musik über Tisch“ produziert.

Cornetto-Verlag
(www.cornetto-music.de)

Mvsiche Varie: Ensemble und Verlag

Instrumentalensemble mit veritabler und variabler Besetzung, zugleich Musikverlag mit dem Schwerpunkt auf Edition von Werken des 17. Jahrhunderts.

Mvsiche Varie
(www.musichevarie.de)

Organum-Classics

Aufnahme, Schnitt, CD-Produktion und -Vertrieb: Im Öhringer Haus sind unsere CDs „Missa el Ojo“, „Doleo“ und seit Mitte Februar 2020 die neueste Einspielung, „Das Liederbuch des Erhart Oeglin, 1512“, erschienen.

Organum Musikproduktion
(www.organum-classics.de)

 


Ökologie

Deutsche Bahn

Obwohl die Deutsche Bahn management- und systembedingt – Unternehmen von derartiger Relevanz und zwingender Funktion auch in dünn besiedelten Gebieten dürfen nicht gewinn-orientiert sein – Schuldenberge vor sich herschiebt anstatt Waggons zu ziehen, und im Gleisbau wie in den Zugkompositionen um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte hinter dem herhinkt, was schon lange vor der aktuellen (und ihrerseits überfälligen) Diskussion über die Klimakrise mehr als überfällig war, sei sie hier genannt.

Denn ein funktionierender und zuverlässiger Transport von Gütern und Personen ist von zentraler Bedeutung für eine Gesellschaft, deren Arbeitsleben wie ihre Freizeitgestaltung mehr und mehr auf Mobilität angewiesen ist. Aus der Erkenntnis, dass Ressourcen-sparender Personen- und Gütertransport nicht nur hochgradig sinnvoll, sondern schlicht und ergreifend notwendig ist, um der schon heute durch menschlichen Einfluss viel zu hohen und viel zu schnell voranschreitenden Erdüberhitzung entgegenzuwirken, ergibt sich für die Deutsche Bahn ein ebenso drängendes wie gewichtiges Pflichtenheft.

Ob die Bahn (auch drauf) kommt?

Deutsche Bahn
(www.bahn.de)

 


Historisches

Reutlinger Renaissance-Festival

Unser eigenes Festival, mehrfach und stets mit großem Erfolg durchgeführt.

 

Stift Urach

In den äußerlich alten, innerlich und funktional modernen und teils auch neu erstellten Gebäuden des ehemaligen Stifts Urach, Bad Urach (D), haben wir über etliche Jahre hinweg unsere Sommerkurse für Vokal-Ensembles abgehalten.

Stift Urach
(www.stifturach.de)

 


Sonstiges

Kochwerkstatt

Historische Menüs, passend zur historischen Musik – dies und mehr bietet die Kochwerkstatt

Kochwerkstatt
(www.kochwerkstatt.org)

PDFReaders.org

Kleine, schnelle & sichere PDF-Programme, die man oft nicht mal installieren muss. Sehr gute Erfahrungen haben wir gemacht mit "Sumatra PDF" und "Evince"!

PDFReaders.org
(www.pdfreaders.org)

 


Archive im Internet

Archive.org

Das wohl größte Internet-Archiv der Welt. Frei verfügbare Bücher, auch Notenmaterial, sind dort einsehbar und können als PDF-Dokumente, oft auch in anderen Dateiformaten, kostenlos heruntergeladen werden.

Archive.org
(www.archive.org)

Choral Public Domain Library

Diese wertvolle Sammlung umfasst wohl bald 30'000 Werke von über 2'500 Komponisten; zu vielen Werken existieren neben PDF-Dateien auch Quelldateien oder MIDI-Dateien.

cpdl.org
(www.cpdl.org)

International Music Score Project

Als Werner Icking seine schon damals riesige Sammlung von frei verfügbarem Notenmaterial der Öffentlichkeit zugänglich machte, tat er dies explizit unter der Vorgabe, dass dieses Projekt niemals kommerziell sein dürfe, offen bleiben müsse und sich nicht instrumentalisieren lassen dürfe. Die derzeitigen Betreiber des 'Project's, das Werner Ickings Sammlung vereinnahmt, handeln seinen Intention entgegen, indem sie

  • den Notendateien zwingende Spendendrücker-Vorschaltseiten aufoktroyiert haben,

  • durch diese Seiten den Zugang zum Archiv auf Browser beschränken, die Skripte ausführen – von Barrierefreiheit keine Spur,

  • die Verwendung dieser Spenden nicht kommunizieren; es ist jedoch Fakt, dass diese Gelder allein den Betreibern der Seiten zufließen, nicht aber den Menschen, die Noten neu setzen oder freie Noten digitalisieren,

  • mit einer Versandhandelskette kooperieren, die für ihren menschenverachtenden Umgang mit Angestellten, für gesetzwidrige Verhinderung der gewerkschaftlichen Organisation von Mitarbeitern, für eine auffällige Nähe zu rechtextremen "Sicherheitsdiensten" (die sich als paramilitärische Söldner vor Panzern in Szene setzen) und für die "Partnerschaft" mit verbotenen rechtsextremistischen Parteien berüchtigt ist.

Solange seitens der Verantwortlichen jenes 'Project's diese, Werner Ickings wertvolle Arbeit beschämende Methode fortbetrieben wird, vermeiden wir es, dieses Archiv zu empfehlen.

 

 


Erklärung zu Verweisen

Erklärung:

Da die Inhalte von Internet-Seiten, auf die wir von unseren Seiten aus verweisen, ohne unser Wissen verändert worden sein können, nachdem wir den Verweis gesetzt haben, sowie aufgrund der technischen Unzulänglichkeiten, aufgrund derer, wiederum ohne unser Wissen, ein Verweis bei Ausführung durch Anklicken falsch berechnet, umgelenkt oder gar „abgefangen“ werden kann und somit auf andere als die von uns intendierten Seiten und ihre Inhalte verweisen kann, ist es unmöglich, die Inhalte der Seiten, die Sie beim Anklicken eines (externen) Verweises auf unseren Seiten erhalten, vorab zu kennen, weswegen wir keine rechtliche Verantwortung im Sinne der Haftbarmachung für die Inhalte der Seiten, auf die von unseren Seiten aus Verweise abgehen, übernehmen können.


Und was soll das nun bedeuten?

Dreierlei:

1. 

Dass ein Verweis möglicherweise aus inhaltlichen Gründen nach einer gewissen Zeit nicht mehr funktioniert.

Dies kann zu Fehlermeldungen oder zur Anzeige anderer als der intendierten Seiten oder zum Herunterladen anderer als der intendierten Dateien führen.

Dieses Phänomen ist nicht neu. Seit Menschen auf Bäume, Berge, Flüsse oder andere Landmarken verweisen, müssen sie damit leben, dass Bäume sterben oder gefällt werden können, dass Flüsse austrocknen oder ihren Lauf ändern können und dass sogar Berge ihre Gestalt auch innerhalb eines Menschenlebens deutlich verändern können; man denke vielleicht an Vulkane wie den Krakatoa oder Mount St. Helens. Anweisungen wie etwa „Führe Dein Schiff entlang der Küste so lange nach Süden, bis Du den Gipfel des Berges x an der östlichen Flanke des Berges y auftauchen siehst, dann fahre nach Osten, bis die Spitze des x über den y herausragt; genau dort wirst Du den Schatz auf dem Meeresgrund finden!“ sind vielleicht mitverantwortlich dafür, dass noch einige Schätze in den Meeren lagern.

Seit Menschen Informationen in Lehm oder Holz ritzen, in Stein meißeln oder auf Pergament niederschreiben, gibt es Verweise auf ebendiese Dokumente. Stein kann brechen, Lehm zerbröckelt in der Sonne, und Holz und Pergament brennen leider um so leichter, je mehr davon in Bibliotheken gesammelt wird. Wenn es keine Abschrift eines verbrannten Buches gibt, dann führen sämtliche Verweise auf dieses Werk buchstäblich in die Asche.

Verweise können aber auch auf weniger destruktive Weise ins Leere führen: Ein Verweis auf "Seite 256, 2. Absatz im medizinischen Fachwörterbuch 'Pschyrembel' führt mit dem Erscheinen der nächsten Ausgabe zu einer falschen Stelle, und dieses Lexikon wird regelmäßig aktualisiert. Ein Verweis im Internet, z. B. auf einen Bericht in einem Nachrichtenportal oder auf eine Meinung in einer Internet-Diskussion führt oft schon nach wenigen Tagen zu einer "404"-Fehlermeldung: Seite nicht (mehr) gefunden.

 

Das Problem liegt hier darin, dass Verweise keine symmetrischen hard links sind, dass also jemand, der einen Verweis setzt, nicht automatisch davon erfährt, wenn der Inhalt die Zielseite verändert wurde und somit der Verweis auf diese Seite zu einem anderen als dem intendierten Resultat führt oder ob die Zielseite umbenannt oder entfernt wurde und der Verweis auf sie somit nicht mehr funktioniert. Und ohne diese Rückmeldung bleiben solche Verweise bis zur aktiven Überprüfung durch den, der den Verweis setzte, bestehen.

 

2. 

dass ein Verweis möglicherweise aus technischen Gründen nicht (mehr) funktioniert.

Dies kann zu denselben Effekten führen, wie sie unter 1. beschrieben sind.

Die Ausführung eines korrekt gesetzten und auf ein existierendes Ziel zeigenden Verweises kann dennoch zu keinem Ergebnis führen oder auch scheinbar korrekt ablaufen, aber dennoch zu einem anderen als dem intendierten Resultat führen. Ursachen:

  • Hardware-Fehler durch falsche Planung, fehlerhafte Herstellung, Alterungs-Effekte, instabile oder mangelhafte Energie-Versorgung hervorgerufen, können zu falschen Berechnungen führen.

  • Software-Fehler oder Seiteneffekte durch einander störende Programme können ebenfalls zu falschen Berechnungen führen.

  • Gezielte Angriffe auf Hard- oder Software auf den beteiligten Maschinen wie auch auf den sie verbindenden Kabel- oder Funk-Wegen können Daten abfangen, Anfragen modifizieren oder umleiten oder andere als die angeforderten Daten zurücksenden.

In  all diesen Fällen funktioniert ein Verweis entweder gar nicht oder er führt zu einem anderen als dem gewünschten Resultat. Und mit Ausnahme statischer oder quasi-statisch gewordener (Alterungs-) Hardware-Fehler lassen sich die anderen oft kaum reproduzieren und damit erst recht nicht beheben.

Das Problem liegt hier daran, dass es zwar möglich ist, technisch bedingte Fehler garantiert auszuschließen, also z. B. auch Angriffsvektoren auszuschließen, die man noch nicht kennt. Es gibt hierfür einen erfolgversprechenden Ansatz, nämlich "beweisbar korrekte Hard- und Software". Nur ist dieser Ansatz aus dem Laborstadium nach wie vor nicht herausgekommen, zum einen, weil es ungemein aufwändig ist, Hard- und Software beweisbar korrekt herzustellen bzw. zu programmieren, zum anderen schlicht deswegen, weil die Fehler bzw. deren Folgen zu billig sind: Würden tagtäglich Computer ausfallen oder durch Angriffe erfolgreich lahmgelegt, die für Lebenserhaltung, Energie- oder Wasserversorgung unvermeidlich wären oder deren Ausfall zu sehr kostenintensiven wirtschaftlichen Ausfällen führen würde wie etwa dem Komplett-Ausfall der Ampel-Steuerung einer Großstadt, so gäbe es auch genügend Anreize, garantiert sichere Hard- und Software zu entwickeln.

 

3.

dass auch Juristen unlösbare Probleme nicht lösen können. Aber offenkundig gerne am Versuch scheitern.

Da in Deutschland selbst hochgradig fragwürdige Urteile zumindest bis zu ihrer Aufhebung durch ein übergeordnetes Gericht gelten und sich ein offensichtlich unterbeschäftigtes Landgericht mit dieser Frage etwas ... kompetenzfern? ... beschäftigt hat, existiert in Deutschland ein seit etlichen Jahren (und leider immer noch!) geltendes Urteil eben jenes Landgerichts, das im Prinzip jeden, der Verweise auf Internet-Seiten Dritter anbringt, dazu nötigt, sich vom Inhalt dieser Zielseiten zu distanzieren.

Übersehen hat das Gericht schon während seiner Beratungsphase, dass mit einem solchen Urteil weder die ursächlichen Probleme für die potentielle Fehlerhaftigkeit von Verweisen auch nur im Ansatz gelöst sind noch die Folgen des unbeabsichtigten Erreichens falscher oder des Nicht-Erreichens fehlender Ziele vermieden oder auch nur abgemildert werden können. Es ist also bestenfalls Futter für Abmahnwahnwälte, ansonsten ein weiteres eher peinliches Urteil deutscher Justiz in Sachen #Neuland. Worunter in diesem Zusammenhang so ziemlich alles ab der Erfindung des Kurbeltelefons zu zählen ist.

Übersehen hat das Gericht, vermutlich mangels der erforderlichen Kenntnisse bzgl. der technischen Hintergründe, auch die Problematik, dass nicht nur sogenannt „externe“ Verweise, also solche, die auf Seiten anderer Domains verweisen, nicht garantierbar zu dem Resultat führen, das beim Setzen des Verweises intendiert war: Auch Verweise innerhalb einer Domain können, bedingt durch die oben beschriebenen Einwirkungen, ins Leere oder auf falsche Ziele führen. Man müsste sich also, um der fragwürdigen Intention des Gerichts (Schutz eines einen Verweis Setzenden vor juristischer Verfolgung durch jemanden, der sich durch das Folgen dieses Verweises als Geschädigter ansieht) zu folgen, bei jedem Verweis, also auch innerhalb einer Seite, vom Resultat distanzieren, somit auch von den eigenen Inhalten ...

... und sowieso vom Menü-Skript, das meist von einer externen Domain stammt, und auch vom Besucherzähler und vom Gästebuch und vom Forum: Dinge, die fast niemand selbst implementiert, weil es davon beliebig viele frei verfügbare im Internet gibt. „ACHTIUNG: Die Nutzung dieses Menüs geschieht auf eigenes Risiko!!!!“ ... ob die Richter wohl solches als Ideal vor Augen gehabt haben, als sie sich beraten haben? Oder haben sie gar intendiert, dass man als Besucher einer Internet-Seite gleich zu Beginn einen Vertrag darüber abschließen muss, dass man die Seite und alle über sie erreichbaren Inhalte auf eigenes Risiko betrachtet???

Einschub: Derzeit findet im Bereich Cookies und ebenfalls in Folge eines deutschen Gerichtsurteils exakt dies statt: Immer mehr Seiten (bzw. ihre Ersteller) nerven ihre Besucher mit immer größeren overlays, unterlassen es aber vorsätzlich, die gesetzlich geforderte Variante OHNE spionierende Cookies zur Wahl zu stellen; Gesetze und Urteile werden also keineswegs zum Schutz der Betrachter sondern ausschließlich zum Schutz fragwürdig bis klar illegal handelnder Anbieter genutzt. Aber Gerichte urteilen ja nur "im Namen des Volkes", nicht aber in Vertretung von dessen Interessen. Wohin dies politisch führt, ist derzeit gut beobachtbar und muss mit Sorge beobachtet werden.

 

Wie ‚barock‘ (im Sinne von ver–rückt) dieser ebenso zum Scheiten verurteilte wie im Grundsatz fragwürdige Denkansatz ist, kann man sich leicht veranschaulichen, indem man jenes Urteil anwendet auf Verweise außerhalb der rein digitalen Welt – was jenen Richtern zum Glück nicht einfiel, denn auch dort können Verweise, wenn auch z. T. durch andere Einwirkungen verursacht, zu vergleichbaren bis identischen Fehl-Resultaten führen:

  • Man stelle sich vor, in einer wissenschaftlichen Publikation, z. B. einer Dissertation, stünde, dass sich deren Autor von den Inhalten sämtlicher im Literaturverzeichnis aufgeführten Werke distanzieren würde.

  • Wem das nicht krass genug ist, der möge sich eine Tageszeitung vorstellen, die sich von sämtlichen in ihr abgedruckten Meldungen inhaltlich distanziert, die sie von einer Nachrichtenagentur erworben hat (und damit auf deren Rechtschaffenheit und Fehlerfreiheit hofft und angewiesen ist – überprüfen kann eine Zeitungsredaktion diese Meldungen i. a. nicht).

  • Ebenso müsste sich die Druckerei von den Herausgebern der Zeitung und diese von der Druckerei (bzw. vom Ergebnis des Druckes) distanzieren; die Daten wurden ja über das Internet und somit nicht garantiert fehlerfrei übertragen ...

Die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen und würde die Sinnferne dieses Urteils zur inhaltlichen Distanzierung nur ein ums andere Mal verdeutlichen.

 

 

 

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